Schädlingsbekämpfung Thomsen

Motten

sind Vorratsschschädlinge
Die Dörrobstmotte


Die Raupen der Dörrobstmotte befallen Getreideprodukte, Kakaoprodukten, Nüsse, Trockenobst usw.. In Kaufhäusern und Haushalten sind sie häufiger anzutreffen als Mehl- und Kakaomotte. Bei warmer Witterung in den Sommermonaten ist ein Vorkommen der Tiere auch außerhalb der Gebäude festzustellen.

Mehlmotte

Die Raupen der Mehlmotte lieben besonders Weizenmehl, gehen aber auch an andere Mehlsorten, Körner, Samen und an Nudeln sowie an getrocknete Früchte, Kakao, Nüsse und Mandeln. Die ausgewachsenen Motten nehmen keine Nahrung auf.

 

Im Sommer vermehren sich Motten besonders rasch.
Vor allem die Dörrobst- oder Mehlmotten und ihre Larven fallen über den Vorratsschrank her und fressen fast alles: Müsli, Schokolade, Nüsse, Hülsenfrüchte, Mehlwaren oder Getreide. Befallene Lebensmittel sind an einem feinen Gespinst zu erkennen.
Wer diese dünnen Fäden in seiner Reistüte, Nudelverpackung ,Teebeutel und ähnliches findet, sollte diese sofort in die Mülltonne draußen werfen.

Dann ist es empfehlenswert, alle anderen Lebensmittel im Schrank sehr gründlich zu kontrollieren.

Haben sich die Plagegeister einmal eingenistet, sind sie nur schwer wieder auszurotten -Puppen und Eier können sich in Schrankritzen und Ecken verstecken.
Schränke sollten mit dem Staubsauger gründlich abgesaugt werden. Bei Echtholzmöbeln bzw. nicht furnierten oder lackierten Möbeln kann ein Föhn ein paar Minuten auf nicht zugängliche Stellen gehalten werden. Die heiße Luft tötet die Puppen ab.

Mottenlarven im Puppenstadium

 

Wer vorbeugen will, damit ein erneuter Befall ausgeschlossen werden kann,sollte alle bei den Motten beliebten Lebensmittel in dicht verschließbaren Dosen oder Gläsern mit Gummiring(Weckglas) aufbewahren.
Hat man sich die Schädlinge aufs Neue ins Haus eingeschleppt, können sie wenigstens nicht aus dem Behälter raus und über andere Vorräte herfallen.

Stellt man Duftöle wie Nelke, Lavendel, Zeder im Schrank auf werden die ausgewachsenen Motten auf der Suche nach einem Ei-Ablageplatz vertrieben.
Man kann/sollte zur Früherkennung und zur Abtötung von zugeflogenen Lebensmittelmotten Pheromonklebefallen eingesetzten Pheromone (=Sexualduftlockstoffe). Diese locken die männlichen Falter an die dann auf der Klebefolie haften bleiben. So ist eine Vermehrung ausgeschlossen da wie Weibchen nicht befruchtet werden können.
Häufig reichen aber diese Mittel und Maßnahmen nicht aus und es treten immer wieder Motten bzw. Larven und Gespinste auf.

In diesem Fall ist der Einsatz von chemischen Präparate durch den  Laien, die man im Baumarkt bekommt, gerade im Lebensmittelbereich wirklich abzuraten.
Hier wird wirklich empfohlen einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen, der die richtige Dosierung und auch das auf die Schädlinge abgestimmte Mittel einzusetzen weiß.