Schädlingsbekämpfung Thomsen

Marder

Sein Aussehen

Der Steinmarder ist in unserer Umgebung die am häufigsten vorkommende Art der Marder. Ein lang gezogener, schlanker und sehr weniger und geschmeidiger Körperbau ist typisch für Marder. Das Fell ist braun oder schwarz gefärbt, eventuell sind Flecken, Streifen oder Kehlzeichnungen vorhanden. Ein kurzer Schwanz und kurze Gliedmaßen, kleine Ohren und eine kurze Schnauze sind seine typischen Merkmale.

Der Marder erreicht eine Länge von 60 bis 90 Zentimeter und ein ungefähres Gewicht von 1.0 bis 2,5 Kilogramm. Marder haben gut entwickelte Analdrüsen, deren Sekret zur Reviermarkierung eingesetzt wird. Ihr Geruchssinn ist sehr stark ausgeprägt und dient dem Finden von Beute sowie der Kommunikation mit Artgenossen.

Das Verhalten des Marders

Der Marder hält sich gerne in der Umgebung von menschlichen Siedlungen auf. Dort besetzt er Scheunen oder Dachböden (Dachmarder, Hausmarder). Marder sind meist dämmerungs- oder nachtaktiv. Als Ruheplätze dienen selbst gegrabene oder von anderen Tieren übernommene Baue.

Der Steinmarder am und im Haus

Das Eindringen der Tiere auf Dachboden oder in Wohnhäuser ist in der Regel mit erheblichem Lärm verbunden (poltern auf dem Dachboden). Die Tiere neigen dazu, alle möglichen Gegenstände in ihr Quartier zu schleppen, verkoten ihre Umgebung und können z.B. Tollwut übertragen. Ebenso wie an das Haus ,gewöhnen sich Marder schnell an abgestellte Autos, die ihm als trockener und sicherer Unterschlupf dienen. Dort wird der Steinmarder als „Kabelbeißer“ sehr gefürchtet,denn Schäden die er dort verursacht gehen schnell in dreistellige Euro Bereiche wenn eine Reparatur anliegt.

Marderbefall identifizieren.

Der Marder ist ein dämmerungs- bzw. nachtaktives Tier der sich gerne bedeckt hält und sich versteckt, so kann man an folgenden Merkmalen erkennen, ob es sich um einen Marder handelt..

• Kratzspuren an Klettergelegenheiten wie Balken, Regenrohren, Bäumen
• Poltern, Kratzen oder Scharren im Haus oder auf Dachböden
• Unangenehme Gerüche und Verschmutzungen Kot, oft weich mit Futterresten
• Beschädigungen an Holz, Kabeln und anderen Materialien
• Bissspuren am Auto, Unteranderem an Zündkabeln, Bremsschläuchen, Benzinleitungen oder Dämmmaterial

So Schützen Sie Ihr Haus und Auto

Alte Hausmittel, Marderschreck und andere Marderfallen haben meist nur einen geringen oder gar keinen Effekt. Um Marder nachhaltig zu vertreiben sind professionelle Maßnahmen zur Marderabwehr/-vergrämung gefragt. Besonders bei wiederkehrendem Befall sollten Sie professionelle Hilfe holen um Marder zu vertreiben. Marder fallen unter das Tierschutzgesetz, für sie gilt Schonzeit. Während dieser Schonzeit dürfen Marder weder gefangen noch getötet werden. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Marderabwehrsperren und giftfreien Repellens (Duft-/ Geschmacksstoffen). Wir bieten Ihnen kompetente individuelle Beratung vor Ort.